in Barcelona 2003
Fotografie
Fotos anzufertigen ist eine Art, Augenblicke zu fangen. Auf Papier konserviert, lassen sie sich nach Hause bringen, an Wände hängen oder in Kartons packen.
Die so gesammelten Augenblicke bewahren Ausschnitte aus Raum und Zeit – kleine, in Rechtecke gefasste Zitate. Mehr nicht – und nicht weniger.
Manchmal öffnet ein halb verblichener Abzug ein kleines Fenster. In die Vergangenheit oder in eine ferne Welt, ähnlich dem Fernrohr, mit welchem der Sehnsüchtige ins Weltall schaut.
Dann kann ein solches Zitat stärker berühren als andere. Unser Auge hält sich am Foto fest. Und mit etwas Glück erzählt es uns die Geschichte, die wir ihm schenken.